|


|
Die beste Reisezeit für nördliche
Westeuropa und die Britischen Inseln ist der Hochsommer.
Regenjacke und Regenschirm gehören hier dennoch
immer zum Gepäck.
Frankreich, Portugal und Spanien sind auch im Herbst
und im Frühling schön.
Auf den Kanaren, Madeira und den Azoren kann man
ganzjährig mit gutem Wetter rechnen.
Vom ewigen Frühling bis ins ewige Eis: Die atlantischen
Gestade Europas sind eines der abwechslungsreichsten Kreuzfahrtreviere.
|
Zum Frühling und zum Herbst herrscht zwischen Gibraltar und Hamburg
der regste Kreuzfahrtverkehr. In der Übergangszeit des Frühlings
befinden sich viele Kreuzfahrtschiffe auf dem Weg von den Winterzielen
in der Karibik oder in südlicher Hemisphäre zu den klassischen
Sommerrevieren der Ostsee, im Nordland oder im Mittelmeer. Im Herbst verläuft
die Überfahrt in die entgegengesetzte Richtung. Wer mitfährt,
erlebt das ganze Kaleidoskop der Kulturen und Klimabedingungen, die den
„alten Kontinent“ prägen: von den auch im Winter milden
Kanaren über die alten Hafenstädte Portugals, Nordspaniens und
Frankreichs bis zu den rauen Küsten Schottlands oder Norwegen. Warmwasser
wie in der Karibik gibt es hier nicht – kulturelle, kulinarische
und landschaftliche Höhepunkte dagegen wie Perlen an einer Schnur.
Wem sind sie kein Begriff, die Kanarischen Inseln? Zu den bekanntesten,
die regelmäßig von Kreuzfahrtschiffen angelaufen werden, gehören
Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote und La Palma.
Teneriffa ist die größte der Kanarischen Inseln und bietet
ein überraschend üppiges Hinterland mit ausgedehnten Wäldern,
botanischen Gärten, Ananasplantagen und den vulkanischen Überresten
des Teide, der höchste Berg Spaniens. Der Hafen Santa Cruz ist Ausgangspunkt
für zahlreiche interessante Exkursionen. So lernen Sie beispielsweise
bei einer Fahrt zum Cañadas-Nationalpark die scheinbar leblose
vulkanische Landschaft und eigenartige Felsformationen sowie den über
3.700 m hohen Gipfel des Teide kennen.
Gran Canaria wird auch der kleine Kontinent wegen ihrer äußerst
unterschiedlichen Landschaften mit europäischer und afrikanischer
Vegetation genannt. Die 2000 Meter hohe Bergkette im Zentrum der Insel,
mit ihren gewaltigen Granitfelsen, wird von eindrucksvollen bizarren Schluchten
durchschnitten. Die Hauptstadt Las Palmas ist der ideale Ort, um auf einem
Spaziergang die schönen Gärten des Ciudad Jardin, die Einkaufsstrassen
und den Dom im Altstadtviertel Vegueta zu erkunden, wo Kolumbus auf seiner
historischen Reise vor über 500 Jahren in die Neue Welt Halt machte.
Lanzarote ist die östlichste der sieben großen Kanarischen
Inseln und wurde 1987 von der Welt Tourismus Organisation zu einer der
sechs weltweit zu erhaltenden Landschaften erklärt und 1994 von der
UNESCO zum Biosphären Reservat ernannt. Besonders sehenswert sind
die Attraktionen des weltberühmten Künstlers César Manrique,
die allesamt eine einmalige Symbiose zwischen Kunst auf hohem Niveau,
landestypischen Stilelementen und der vulkanischen Landschaft Lanzarotes
bilden. Bei einer Fahrt zu den geheimnisvollen Feuerbergen und dem Timanfaya-Nationalpark
lernen Sie bizarre Mondlandschaften und brodelnde vulkanische Becken kennen,
während in der Hauptstadt Arrecife die Promenade und die Fußgängerzone
zum geruhsamen Bummel einladen.
La Palma ist eine kleine und unberührte Insel mit einer atemberaubenden
Landschaft und Bergen, die sich knapp 2.500 m über dem Meer erheben.
Sie besticht vor allem durch ihren kontrastreichen Charakter, ihre markanten
Bergformationen, tiefe Schluchten, die liebenswürdige Bevölkerung
sowie die üppige und immer grüne Natur. Die Hauptstadt Santa
Cruz ist eine Mischung aus modernen Gebäuden und altem Fischerdorf.
Spektakulär ist der La Caldera de Taburiente-Nationalpark. Hier befindet
sich der tiefste Einsturz- und Senkkessel der Welt.
Zurück
zur Übersicht