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Reise mit der MSC Lirica vom 3. bis 10. August

 

 

 

 

 

 

Zielgebiet: Ostsee, Start-/Zielhafen: Kiel

Stationen: Visby, Tallin, St. Petersburg, Stockholm, Kopenhagen

Anreise: Wir erreichten Kiel per Zug. Schon am Bahnhof wurden wir von freundlichen Mitarbeitern der Reederei in Empfang genommen. Für das Gepäck gab es einen Transportservice zum Schiff. Für die Passagiere verkehrte ein Pendelbus vom Bahnhof direkt zum Schiff.

Reiseroute: Die Route ist absolut zu empfehlen. Wir legten in herrlichen Städten an. In Visby gab es zum Beispiel gerade ein mittelalterliches Fest. Viele Menschen in der kleinen Stadt waren in historischen Trachten unterwegs. Die Stadt kann man gerne auf eigene Faust erkunden. Vom Hafen ins Stadtzentrum sind es nur wenige hundert Meter. Einen Besuch wert ist die Kirche: eine herrliche Akustik! Beeindruckend sind auch die alten Stadtmauern und Tore.

In Tallin sollte derjenige, der die Stadt alleine erkunden will, etwas erfahrener im Umgang mit Stadtplänen sein. Wir waren zunächst gut zwei Kilometer bis ins Stadtzentrum unterwegs. Aber auch hier fanden wir alle vorher schon per Reiseführer erkundeten Gebäude und Sehenswürdigkeiten.

Peterburg geht nur per gebuchtem Ausflug. Ansonsten bräuchte man ein Visum, das man sich schon vor der Reise hätte besorgen müssen und das zwischen 30 und 50 Euro pro Nase kostet. Wir hatten am Vormittag eine Schifffahrt durch die Kanäle der Stadt und am Nachmittag eine Stadtrundfahrt gebucht. Die 48 und 35 Euro pro Nase waren gut angelegt, selbst für unsere Kinder. Bemerkenswert vor allem die Burg mit der Kirche mit den Gräbern der Zaren.

Stockholm fuhren wir leider nicht, wie die Reiseroute zunächst vermuten ließ, direkt an. Das Schiff ging in einem rund 50 Kilometer entfernten kleineren Ort vor Anker. Wir mussten also (wie in Tallin) mit den Tenderbooten ausgeschifft werden. Das ging am ersten Tag/Abend gut. So konnten wir mit dem Bus in die Stadt fahren. Direkt ins Zentrum. Auch dort kann man wesentliche Sehenswürdigkeiten – zum Beispiel Oper, Königspalast – auf eigene Faust erkunden. Der für den nächsten Vormittag geplante zweite Besuch in Stockholm fiel leider ins Wasser. Wegen des schlechten Wetters konnten die Tenderboote nicht fahren. Alle Passagiere mussten auf dem Schiff bleiben. Es legte ab und fuhr Richtung Kopenhagen. Nachdem sehr viele erst an diesem zweiten Tag nach Stockholm gehen wollten (und nicht schon am kürzeren Vorabend), war der Frust entsprechen groß. Ein Protestschreiben ging an die Reederei.

In Koppenhagen machten die MSC Lirica dann wieder im Hafen fest. Wer die Stadt alleine erkunden will: mit dem Zug (Bahnhof und etwa 300 Metern Entfernung) fährt man lediglich vier Stationen und ist am „Tivoli“. Von dort kann man sich mittels eines Stadtplanes wieder zurück zum Schiff „arbeiten“ und kommt dabei zum Beispiel am berühmten alten Haven siehe Bilder, am Königsschloss und an der Meerjungfrau vorbei.

Das Schiff: Wir hatten eine Innenkabine. Wir empfanden diese sogar etwas größer als bei unserer vorherigen Schifffahrt mit einer anderen Reederei. Kein Problem selbst für unsere vierköpfige Familie. Alles sehr sauber.

Die Verpflegung: Früh, mittags und abends beste Speisen. Große Auswahl. Lediglich die Größe der gastronomischen Bereiche stellte am Morgen und am Mittag oftmals ein Problem dar. Es war vergleichsweise schwierig, zu den Stoßzeiten einen Tisch zu bekommen. Wir wichen deshalb zum Frühstück vom Selbstbedienungs-Restaurant ins Restaurant aus. Dort konnte man zwar seine Speisen nicht selbst wählen, sondern musste bestellen. Allerdings bekam man immer einen Platz.

Fazit: Die Route ist absolut zu empfehlen. Wie in vielen Fällen spielt das Wetter eine große Rolle. Wir hatten leider drei regnerische Tage

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